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Die Lichtstärke wird berechnet, indem man den Durchmesser der Austrittspupille quadratiert (man multipliziert ihn mit sich selbst). Im Fall eines 8x42 Glases mit einer Austrittspupille von 42/8=5,25 mm bedeutet das, dass die relative Helligkeit 5,25x5,25 (oder 5,25²) = 27,6 ist. Bei einem Wert unter 15 ist ein Fernglas hauptsächlich für den Tagesgebrauch geeignet. Fernstecher mit einer relativen Helligkeit über 50 kann man Nachtgläser nennen. Aber die Grenzen sind fließend. Eine hohe Dämmerungszahl, kombiniert mit einer niedrigen Helligkeit (ein 12x40 Glas hat eine Dämmerungszahl von 21,9 aber eine Lichtstärke von 11,1), wird doch schwer hantierbar sein.
Eine wichtige Randnotiz dürfen Sie bei diesen ganzen Rechenbeispielen aber nicht außer Acht lassen: alle Zahlen sind gute Hinweise für den Anwendungsbereich eines Fernglases, aber ein unheimlich wichtiger Aspekt wird nicht berücksichtigt: die Qualität des Fernglases. Ein Spitzenglas mit etwas geringeren Werten wird trotzdem ein viel besseres Bild zeigen und angenehmer zu gebrauchen sein als ein Rummelfernglas mit einer hohen theoretischen Helligkeit und einer großen Austrittspupille. |